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Steinkreise, Feenbäume und Druiden

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Irland, die grüne Insel hat gerufen, um mich in ihren Bann zu ziehen. Diesmal, ich bin das vierte Mal dort, wollte ich tiefer in die mystische Seite Irlands eintauchen. Eine Gruppe von Geomanten und Geokulturellen, von der Alma-Mundi- Akademie organisiert, besuchten Steinkreise und alte frühchristliche Stätten, um deren Atmosphären nachzuspüren, zu erkunden und daraus Erkenntnisse für sich und die Welt/Erde zu bekommen.

Glendalough in den Wicklow Mountains

Für mich war es das erste Mal, dass ich Steinkreise besuchte und es war sehr beeindruckend auf zweierlei Art: Die große Anzahl der Megalithischen Anlagen Irlands zu bewundern und die Erfahrungen, die wir dort erleben durften. Diese waren sowohl sehr individuell als auch über die Guppe erfahrbar. Wusstest du,  dass die Anlagen bei Carrowmore wesentlich älter sind als die Megalithtempel auf Malta? Warum erstellten die damaligen Menschen Steinkreise, Dolmengräber oder Hügelgräber? Nicht alle Steinkreise dienten zur Beerdigung der Ahnen, bei vielen konnten keine Knochenfunde festgestellt werden. Was ist deren Geheimnis? Da gibt es noch viel zu erforschen und wer weiß, vielleicht kommen Erkenntisse, die uns heutigen Menschen sehr helfen könnten?

 

   

 

Es ist etwas Besonderes an Orten zu verweilen, die ein Geheimnis, ein Mysterium hüten und wir mit unserem linear geschulten Verstand können nicht dahinter blicken und dennoch werden wir von diesen Plätzen in die Stille gezogen, von Geborgenheit erfüllt und durften erleben, wie sich die Sicht auf die Dinge erweiterte. Die Einheimischen wissen oftmals von der besonderen Energie der Steinkreise, der Quellen und der uralten Feenbäume, Hier hinterlassen sie bunte Andenken, Münzen und Bänder als Geschenk für die dort von ihnen wahrgenommenen Wesenheiten.

 

 

In und an der Kirche des Hl. Brendan konnten wir an den Bildern und den Skulpturen die Gemeinsamkeit von Druidentum und dem neuen Christentum ablesen. Da bestand beides nebeneinander oder besser gesagt, das eine entwicklte sich aus dem anderen, da die Glaubensvorstellungen der alten druidischen Religion kompatibel mit dem Christentum waren. Die Feiertage der alten Religion, die allesamt auf die Natur ausgerichtet waren, wurden ins Christentum übernommen und teilweise umgedeutet, wie z.B. Weihnachten: Der Erlöser wird in die dunkleste Zeit den Jahres hineingeboren, um Licht zu bringen = die Wintersonnenwende wurde als Lichtfest gefeiert, da das Licht in der Dunkelheit des Jahres wieder größer wird.

 

   

 

Oben links ist der Heilige Brendan, dargestellt als Druide und Priester, erkennbar an dem Stab mit dem Kreuz und dem Druidenstab auf der anderen Seite. Seine Füße ruhen auf Fischen, die im Wasser schwimmen (Er war ein Seefahrer und hatte seine erleuchtenden Erkenntnisse auf seinen zahlreichen Seefahrten gewonnen). Rechts und links sieht man die vier Evangelisten, die in ihrer Verkörperung als Mensch, Löwe, Stier und Adler auch für Qualitäten stehen, die in der Natur vorkommen, wie die Qualitäten der Vier Himmelsrichtungen. Die Bilder rechts davon zeigen das Eingangsportal und die Kirche selbst.

 

Die als Feenhöhlen bekannten Felsen in der Nähe von Sligo

In Irland atmet hier und da noch die Zeit der der Feen, Naturwesen oder Kobolde. Der eine oder andere Ire erzählte uns augenzwinkernd Geschichten, die nicht so recht in unsere „moderne“ Welt passen würden….

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